Bei frühlingshaftem Wetter wurde wieder einiges gewerkelt!
Unser WC hat den letzten Feinschliff erhalten, in der Fahrerkabine wurde alles ausgebaut* und rostsicher gemacht, am anderen „Ende“ wurde ein Stauraumwunder geschaffen und last but not least: die Vorbereitungen für perfekten Schlaf zwischen Blech und Freiheit wurden getroffen.
*…und natürlich wieder eingebaut.
Viel Spaß beim lesen 🙂
Eins nach dem anderen
Die Holzrüssel-Box
Zuerst wurde also an unserem bequemen Holz-WC weitergetüftelt.
Tadaa! Ein Schlauch ist dazugekommen.
Wir präsentieren euch: unser ausgeklügeltes Unterdruck-WC (Patent ist angemeldet). Da wird jede Flugzeugtoilette neidisch!
Spaß beiseite. Christian hat unseren geliebten 3D-Drucker angeschmissen und eine Halterung für einen PC-Lüfter gebaut.
Somit können die feinen Duftnoten, à la Eau de Toilette, auch ganz schnell wieder aus dem Bus entfliehen.

…die Ablufttechnik noch einmal im Detail.
Entschuldigt die schlechte Fotoqualität. Es war am späteren Abend, wir waren müde und wollten heim 😉
zweiter Akt – alte Liebe rostet manchmal
so kennt man Christian:
„eigentlich wollte ich nur kurz mal unter den Fußbodenschutz schauen ob sich hinter der Trittstufe noch mehr Roststellen befinden“
Und schwupps war alles ausgebaut.
Ganz so schnell ging es dann nicht – wir haben fast alles entfernt um alle eventuellen, späteren Roststellen nicht aus den Augen zu verlieren.
An den neu gewonnen Platz hatte ich mich schon fast gewöhnt. Ohne Fahrer-/ Beifahrersitz kann man sich echt gut sonnen 😉
Zur Freude war alles in einem vergleichsweise gutem Zustand.
Alles wurde auf Hochglanz poliert und anschließend mit weißem Rostschutzlack behandelt.
Ja, auf den Fotos sieht man tatsächlich den Motor (hinter dem kleinen Schaltknüppel). Er befindet sich also direkt vor unseren Füßen.
Ob man analog wie in einem Tretboot „mithelfen“ kann und es dann über 80 km/h schafft? Wir testen es lieber nicht 😉
Auch wahrscheinlich 30 Jahre alte Spinnweben wurden ans Tageslicht befördert. Welch seltener Anblick…

Deswegen haben wir einen blauen, kleinen Kasten eingebaut. Einen Spinnenwebengriller™
…zur Freude unserer achtbeinigen Bustiere handelt es sich dabei um den Ladebooster. Damit wird unser großer Akku auch beim Fahren über die Lichtmaschine, neben dem Solarstrom, zusätzlich mit aufgeladen.
Das Stauraumwunder
Was ist das Ergebnis von Christians handwerklichen Fähigkeiten und meinem (IKEAnischen) Organisationstalent?
Viel Platz auf kleinstem Raum!
Unter dem Bett befand sich noch einiges an Stauraum.
Mit einer Siebdruckplatte und Schwerlastauszügen haben wir einen Ausziehboden gebaut und darauf Euroboxen in verschiedenen großen gestapelt.
Zukünftig kann man also ziemlich bequem und schnell an seine Habseligkeiten gelangen.
Bis zur Außendusche rechts, gibt es später noch zusätzlichen Stauraum für sperrigere Dinge wie etwa einen Tisch oder Stühle.
Schlafen wie auf Federn – zwischen Blech und Freiheit
Lange haben wir auf den Moment gewartet.
Wie viele andere Vanausbauer haben wir unser vollstes Vertrauen in das schwedische Möbelhaus gesetzt.
Auf drei SKORVA* Mittelbalken wurde die Grundplatte gesetzt.
*Dominik eben. Das IKEA-Namensbuch ist im Kopf 😉
Nun konnte auch schon unser „Lattenrost“ aufgebaut werden. Natürlich kein klassisches, da diese einfach viel zu hoch gewesen wären.
Deshalb kamen bei uns Tellerfedern zum Einsatz.
Zuerst wurde dafür ein Grundgerüst gebaut auf welchem diese dann befestigt werden konnten.
Mit drei verschiedenen Härtegraden (schwarz = fest, blau = mittel, grau = weich) haben wir uns verschiedene Liegezonen zusammengestellt.
Ein erstes Probeliegen mit Polsterkissen von unserem Sofa war gar nicht so unbequem. Wir sind gespannt auf die Matratze.
Nun sagen wir heute ebenfalls gute Nacht und bis zum nächsten Mal! 🙂

