Von Insel zu Insel

Beitrag von:

Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 12. Februar: 44.154 km
Kilometerstand am 23. Februar: 44.369 km

Gefahrene Routen:
Fähre La Gomera – Teneriffa

Teneriffa
Los Cristianos – Santa Cruz de Tenerife

Fähre Teneriffa – Gran Canaria

Travelers‘ Map wird geladen …
Wenn du dies siehst, nachdem deine Seite vollständig geladen wurde, fehlen leafletJS-Dateien.

Vom letzten Beitrag aus – man hätte den Titel auch: Schlemmen auf einer Klippe nennen können – ging es wieder in Richtung San Sebastián de La Gomera. Hier verbrachten wir noch zwei Nächte bevor am Valentinstag unsere Fähre nach Teneriffa ging.

Die Strand-Figur will hart erarbeitet werden. 🙂
Zum Glück gibt es in Spanien, fast in jeder Parkanlage, öffentliche Sportanlagen.


Teneriffa

Die kurze Fährfahrt (unter einer Stunde) war zum Glück ziemlich ruhig und ich hatte keine all zu großen Beschwerden mit Seekrankheit. 🙂


Und ja, auf´s Schiff muss unser Bus – wie andere größere LKWs oder Wohnmobile – meist rückwärts fahren.

Angekommen sind wir in der Touristenhochburg Los Cristianos. Das war echt ein ziemlicher Kulturschock, nach dem sehr ruhigen und behaglichen La Gomera.

Bevor es nach Santa Cruz und in die Autowerkstatt ging verbrachten wir eine Nacht nahe des Flughafens – erneut – am Montaña Roja.

Eigentlich wollten wir hier zwei Nächte bleiben. Jedoch war der Wind und Sandstürme so stark, dass man fast einen ganzen Sandkasten im Bus hatte. Durch jeden noch so kleinen Spalt kam der Sand.

Deshalb sind wir am nächsten Tag weiter Richtung Inselhauptstadt, mit einer Nacht in Candelaria – direkt an der Strandpromenade – gefahren.

einer der Strände von Candelaria.


Santa Cruz de Tenerife und Umgebung

Nun sollte es an einem Montag wieder ins schöne „Tabak-Industriegebiet“ gehen in welcher sich die Werkstatt befindet.

Christian, der Technik-Nerd, hat eine Automation programmiert bei welcher wir jedes mal benachrichtigt werden sobald der Motor gestartet wird. Man möchte ja wissen, ob am Bus gearbeitet wird während man in der Stadt unterwegs ist. 🙂


Erfreulicherweise wurde direkt am Montag die Diagnose gestellt: die erneuten Probleme, welche unser Motor ab und an immer noch hatte, kommt von unserem Dieseltank. Nun wussten wir also endlich was die Ursache ist.

Da am kommenden Tag durch den Fasching die Werkstatt, sowie große Teile des Einzelhandels geschlossen hatten, fuhren wir wieder an den schönen Strand Playa de las Teresitas.


¡Viva el Carnaval!
Es lebe der Karneval!

Gemeinsam mit unseren lieben Mitreisenden Dani und André suchten wir uns schöne Plätze direkt am Start des Umzuges.
Auf gefühlt tausenden Klappstühlen machten es sich die Zuschauer bequem.

Auch wenn wir beide nicht besonders vernarrt in den Karneval sind, so gingen die über zweieinhalb Stunden Umzug viel zu schnell vorbei. Sehr aufwendige Kostüme, Darbietungen und einfach das freudige Lebensgefühl waren überall vertreten.

Faschingsrufe wie Alaaf oder Helau hört man hier nicht. Stattdessen wird nicht zu selten ¡Guapa! (hübsch/schön) gerufen.

Am Abend ging es auf mehreren Bühnen (mit Palmen mittendrin), oder auch auf dem Rummel nebenan, mit Unterhaltung weiter.
Besonders „zum Bauchkrampf-Lachen“ war es, Leuten beim „Rodeo-Reiten“ zuzuschauen. Teilnehmer wie Zuschauer kamen sehr auf ihre Kosten. 🙂

Mit dem ÖPNV waren wir Abends dann schnell wieder am Bus.


Zurück zur Realität

Am Mittwoch führte unser Weg erneut in die Werkstatt. Und siehe da: wir bekamen am Nachmittag ein Video geschickt. Der Tank wurde entleert – mit ziemlich viel Rost.

Also wurde er gründlich gereinigt sowie die Ansaugfilter getauscht. Mittelfristig müssen wir ihn natürlich weiter behandeln.

Hauptsächlich war die Ursache das längere Stehen unseres Weggefährten. Erst bei den Vorbesitzern und dann noch während unseres Ausbaus…

Unser Bus will bewegt werden und reisen! 🙂


Da die Reparatur diesmal tatgleich erfolgte, hatten wir etwas Zeit am Strand zum entspannen gewonnen.

Wobei – ihr kennt uns – so faul können wir gar nicht sein. 🙂
Hier und da wurde geschraubt, repariert, geklebt, geflucht und am Ende hat dann doch alles gepasst.

Unter anderem wurde unser Wassersystem überarbeitet.
(nun tropft beispielsweise kein Wasser mehr aus unserem Tank wenn dieser sehr voll ist und es steil bergauf geht, oder auch der Abwasserauslass wurde nun doppelt so groß dimensioniert.)


Von Insel zu Insel…

Nun galt es: Abschied nehmen vom kurzen, jedoch schönen Besuch auf Teneriffa. Bis hoffentlich bald!

Heute ging unsere Fähre nach Gran Canaria.

Unweit des Hafens von Agaete, wo wir angekommen sind, fanden wir einen schönen und ruhigen Stellplatz.

Die blau-weißen Häuser der Fußgängerzone erinnerten uns fast etwas an Griechenland. 🙂

Liebste Grüße von uns zweien!