Hoch im Norden

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Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 06. August: 49.297 km
Kilometerstand am 19. August: 49.550 km

Gefahrene Routen
Lindome/Göteborg – Ulricehamn
Ulricehamn – Visjö
Visjö – Sättuna
Sättuna – Åby

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Der Blick: voll konzentriert und geschärft. 🙂
Auf zu neuen Abenteuern!


Ulricehamn

In dieser schönen Stadt am See Åsunden machten wir es uns zwei Nächte bequem.

Wir waren sprachlos, wie viel Freizeitmöglichkeiten es im beschaulichen Städtchen gab.
Ein riesiger Kinderspielplatz, Kanuboote zum Ausleihen, schöner Steg mit „Kallbadhus“ (Sauna sowie Erfrischung im See), Altstadt mit gepflegter Bepflanzung & musikalischer Begleitung durch Lautsprecher und zuletzt: eine DJ-Station zum ausprobieren.

Vielleicht wird hier ja auch die Musik in der Altstadt übertragen? 🙂

Der öffentliche Mähroboter hat es fast auf unseren Bus abgesehen. 😉


Visjö

Von Ulricehamn führte unsere Route am zweitgrößten See Schwedens, dem Vättern, entlang ins sehr dörfliche Visjö.

Unterwegs machten wir noch mitten im Wald Halt um von einem Aussichtsturm über den riesigen See zu schauen.

In Visjö standen wir – wie soll es in Schweden auch anders sein – wieder direkt an einem See. 🙂

Fast täglich sind wir hier ins kühle Nass (rund 19 bis 20°C) gesprungen.
Und ja, hier haben wir etwas Holz gesammelt um zwei Abende unseren kleinen Kamin anzufeuern.
In Deutschland waren es teilweise um die 35°C – bei uns nur knapp um die 20°C und Abends teilweise ziemlich frisch.

Hier konnten wir nach dem Baden nicht nur kalte Füße sondern auch Burgerbrötchen aufwärmen. 🙂

Zum großen See Vättern ging es über Stock und Stein bei einer Tageswanderung, wobei der Rückweg sogar direkt durch eine Weide ging. 🙂


Sättuna

Hier standen wir ausnahmsweise nicht direkt, sondern neben einem See nahe eines Vogelschutzgebietes.

Besonderes Highlight war die partielle Sonnenfinsternis welche wir (zwar ohne spezielle Brille) trotzdem am Bus bewundern konnten.
Sogar durch die selbstgebaute Lochkamera aus einer Cornflakespackung eines schwedischen Mitbeobachters durften wir das Spektakel geschützt beobachten. 🙂

Die Temperaturen hier haben sogar zugelassen, was wir schon länger nicht mehr gemacht haben: die Außendusche nutzen!

Immer diese Sensationsreporter die beim Duschen Fotos machen müssen. Da wurde sich gerächt! 🙂

Und um unser „See-Fernweh“ zu stillen musste mal eben zum nächsten See (Roxen) gewandert werden.
Beeindruckend war hier auch der Göta-Kanal („Schwedens blaues Band“) mit seinen unzähligen, historischen Schleusen. In einer Ausstellung sahen wir die über 200 Jahre alten Schleusentore ganz nah. Erstaunlich, wie lange Holz den großen Belastungen standhält.

Und natürlich erfrischten wir uns anschließend im kühlen Nass. 🙂


Åby

Für die neugierigen: 1,79 € für einen Liter Diesel. Benzin ist sogar noch einiges preiswerter.

In Åby standen wir – nach viel zu langer Zeit – wieder direkt an einem See namens Ågelsjön.
Der knapp 10 km lange Seerundweg hatte teils auch ziemlich steile Passagen. Belohnt wurde man mit einer tollen Aussicht über das Wasser.
Ein fast schon mystischer Wald mit riesigen Felsen war für uns beeindruckend.

Spiegelglattes Seewasser.
Völlige Stille.
So schön kann Schweden sein.

Seid gespannt, wie viele Seen/Wasser uns noch auf unserer Reise durch den Norden erwarten werden.

Bis Bald.