Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 12. Dezember: 43.485 km
Kilometerstand am 01. Januar: 43.621 km
Gefahrene Routen:
Santa Cruz de Tenerife – San Andrés
San Andrés – Santa Cruz de Tenerife
Santa Cruz de Tenerife – Porís de Abona
Porís de Abona – La TejitaTravelers‘ Map wird geladen …
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Frohes neues Jahr 2026!
¡Feliz año nuevo!
Wir wünschen dir/euch und den Liebsten einen guten Start ins neue Jahr.
Etwas mehr als zwei Wochen ist der letzte Beitrag bereits her. Der ein oder andere hat sich sicher gewundert…
Uns geht es gut und wir hatten eine – mehr oder weniger – schöne Zeit.
Ja, es ist kein Tippfehler. Vom 12. Dezember bis heute sind wir lediglich 136 Kilometer mit unserem Bus gefahren. Weshalb es so wenig waren, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
San Andrés
Nach der Fährfahrt ging es von der Inselhauptstadt Santa Cruz zunächst etwa 10 km nordöstlich in das schöne Dorf San Andrés. Dort gibt es den Playa de las Teresitas, einen tollen Sandstrand. Ganz ohne schwarzen Vulkansand.
Auch wenn wir den schönen Stellplatz nur bedingt genießen konnten, da für das Wochenende Unwetter mit starkem Sturm sowie Niederschlag gemeldet waren.
Tatsächlich hat es sogar gehagelt und nicht wenige Meter Fahrbahn standen unter Wasser. Selbst das haben wir gut überstanden :).
Nach dem Unwetter wurde man mit einem Regenbogen begrüßt.
San Andrés mit Aussicht auf den Strand.
Santa Cruz de Tenerife
Im letzten Beitrag haben wir von unserem Problem mit der Dieselansaugung (zu viel bzw. überhaupt Luft im System) berichtet.
Wir waren froh, es dennoch auf die Fähre geschafft zu haben.
Nun suchten wir am Freitag, den 12. Dezember eine Werkstatt um das Problem zu beheben.
Fündig wurden wir mit einer Werkstatt in der Hauptstadt Santa Cruz. Viele Rezensionen auf Google mit einer Gesamtbewertung von 4,9 Sternen.
Die freundlichen Mitarbeiter lehnten – verständlicherweise – eine Reparatur am selben Freitag ab. Kommenden Dienstag könne man jedoch vorbeikommen und es werde sich um das Problem gekümmert.
Schließlich wohne man ja auch im Van und man sei darauf angewiesen.
Gesagt, getan. Am Dienstag, den 16.12. wurde das Auto erneut in die Werkstatt gefahren und in der Hoffnung, dass es nach dem ersten Besuch sowie Einschätzung ziemlich schnell repariert wird.

Hier stand er nun im schönen Industriegebiet.
Am Ende stand der Bus hier auf den Tag genau zwei Wochen – bis zum 30. Dezember.
Der Ausbau der Dieseleinspritzpumpe war komplizierter als gedacht. Es musste ein paar Tage auf ein Werkzeug gewartet werden und die Reparatur der Pumpe an sich musste von einer Spezialwerkstatt erfolgen.
…Weihnachten und die Feiertage fielen ja auch noch in diese Zeit.
Wie wir die Zeit neben ständigem Tabakduft (große Produktionsstätte einer Zigarrenfabrik direkt nebenan) – welcher auf Dauer ziemlich „anstrengend“ ist – trotzdem erlebnisreich verbracht haben, folgt nun.
Der Besuch ist da!
Ein paar Nächte wurden zwischen Industrie- und Tabakcharme verbracht. Knapp eine Woche vor Weihnachten kam Familienbesuch auf die schöne Insel.
Inklusive Ferienwohnung. Wie praktisch :).
(Die Gesamtsituation war dennoch ziemlich belastend.
Wir wussten an keinem Tag, wann der Bus nun schlussendlich fertig sein würde. Fast täglich fuhren wir in das entfernte Santa Cruz um in der Werkstatt nachzufragen).
Wir verbrachten trotzdem schöne und abenteuerliche Tage.
Die Zeit bei der Werkstatt wurde beispielsweise genutzt um ein neues Schuhfach hinter der Schiebetür zu bauen:
…zum Leuchtturm im Ort der Ferienwohnung – Porís de Abona – zu wandern.
…Santa Cruz und San Cristóbal de La Laguna anzusehen.
…in den Nordosten der Insel zu fahren. Den Ort Masca und Garachico zu erkunden sowie im Grünen zu wandern.
…zuletzt auf 3.550 m Höhe mit der Seilbahn auf den Vulkanberg Teide – gleichzeitig der höchste Berg Spaniens – zu fahren.
Leider war der Wanderweg auf die Spitze von 3.715 m aufgrund von Schnee- und Eisglätte aktuell gesperrt. Obwohl wir mit „etwas“ Aufwand eine der wenigen Genehmigungen (Personenanzahl wird stark begrenzt) für unseren Besuchstag ergattern konnten.
Immerhin gab es dort oben nach ein paar Jahren mal wieder Schnee. Auch nicht schlecht 🙂
Temperatur am Gipfel: Tagsüber plus 5 Grad Celsius. An dem Tag immer noch wärmer als in Deutschland :).
Und Abends dann wieder ins Meer hüpfen.
Welch abwechslungsreiche Insel!
Da tut sich doch etwas!
Endlich war unser Bus wieder ganz und repariert.
Und das noch im „alten“ Jahr – am 30. Dezember :).
Wir waren sehr froh und erleichtert, endlich wieder entspannt fahren zu können.
Ach ja, Weihnachten und Silvester waren ja auch noch :).
Das erste Mal nicht in Deutschland und jeweils bei strahlendem Sonnenschein und 19 Grad. An beiden Tagen waren wir im Meer – was sich ziemlich ungewöhnlich angefühlt hat.
An Weihnachten erhielten wir durch den Familienbesuch sogar auch einen neuen Fotokalender meiner Nichte für 2026. Das hat mich ziemlich gerührt :).
Zu Silvester feierte das ganze Dorf. Natürlich standesgemäß mit zwölf Weintrauben zu Mitternacht und (fast) roter Unterwäsche.
Glück und Reichtum ist laut Brauch damit sicher – lach.
Keiner durfte ohne Partyhut, Tröte und knalliger Pappbrille auf den Platz. Es war eine lustige Nacht!
Der Neujahrstag war etwas regnerisch…
Na, wer erkennt den Bus auf dem ersten Foto?
Nach dem vielen Regen gab es trotzdem einen tollen Sonnenuntergang.
Mit einem langen Beitrag – welchen wir euch nach über zwei Wochen mehr als schuldig waren – verabschieden wir euch ins neue Jahr!
Wenn alles nach Plan läuft, geht es kommende Woche auf eine andere kanarische Insel. Christian war auf dieser zuletzt vor 25 Jahren und ich noch nicht :).

