Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 09. Mai: 47.236 km
Kilometerstand am 03. Juli: 47.933 km
Gefahrene Routen
Ringsheim – Ronneburg
Ronneburg – BendorfTravelers‘ Map wird geladen …
Wenn du dies siehst, nachdem deine Seite vollständig geladen wurde, fehlen leafletJS-Dateien.
Siehe da: Es gibt uns noch!
Wie im letzten Beitrag angekündigt, war es in den letzten Wochen etwas ruhiger um uns.
Viel Zeit und Projekte wurden bei unseren Familien umgesetzt bzw. angefangen.
Zwischendurch dachten wir, man sei bei den Temperaturen wieder in Südspanien. 🙂
Nicht zuletzt verlangte auch der Bus etwas Arbeitsaufwand.
Aber eins nach dem anderen.
Zu Hause bei Familie und Freunden
Hier halten wir uns bewusst kurz: Ist ja schließlich eine Bus-Webseite und kein „wir verschönern Ihre Wohnung“ Blog. 😉
Mit vereinten Kräften wurde unter anderem ein Vorgarten neu gestaltet/gepflastert, Solarzellen aufs Dach bei Freunden gehoben (inkl. Sicherungskastenumbau) und mal schnell Technik-Schulung bei der Neueinrichtung eines Laptops gegeben.
Gemeinsam ging das alles!
Weiter zum Bus
Hier fanden „kleinere“ Optimierungen statt:
- Campingtisch verkauft sowie einen praktischen Tisch, welcher zusätzlich als Eurobox-Deckel dient, gebaut.
- komplette Umsortierung aller bestehenden Verstauboxen sowie zusätzlicher Ablage.
- Polieren des Dachfensters. Endlich mit besserem Ausblick! 🙂
Für unsere „Stammgäste“ dürfte dieser schöne TÜV* bereits bekannt sein. Alles wurde sachgemäß unter die Lupe genommen und überprüft.
*TÜV = Tatzen-Überprüfungs-Verein 🙂
…noch lange nicht fertig
Hier fing der Spaß erst richtig an…
- Dieseltank ausgebaut und Kraftstoff abgelassen.
Ja, die „schwarze Brühe“ ist Diesel gewesen.
=> Der Tank rostete von innen und war sicher für das ein oder andere Problem zuletzt die Ursache.
Über mehrere Tage versuchten wir den Tank mit einem 2-Komponenten-Epoxidharz von innen neu zu beschichten (zuvor manuelle mechanische sowie chemische Entrostung und anschließende Versiegelung).
Von innen war der Tank durch den Harz nun rötlich gefärbt.
Nur leider waren nach der „Wochenaktion“ feine Risse sichtbar – was auf eine unzureichende Aushärtung hinweisen könnte.
Da wir uns ungern die Einspritzdüsen verstopfen wollten – und somit einer wohlmöglich viel teureren Reparatur begegnet wären – fanden wir einen Glückstreffer auf Kleinanzeigen:
Einen gebrauchten, rostfreien Tank!
…aus Berlin. Hätten wir ja auch damals schon mitnehmen können. 🙂
- Ganz nebenbei wurde noch die rechte, hintere Handbremse repariert.
Es konnte ja keiner ahnen, das man die komplette Steckachse bis zum Differenzial herausnehmen muss um an die Bremstrommel zu kommen…
Und wenn man das alles schon mal offen hat, kann man auch direkt die Dichtung und das Fett für das Achslager erneuern.
Im Eifer des Gefechts wurden noch meine Hausschuhe überfahren. Die Hitze war sicher Schuld. 🙂
Erst die Arbeit, dann die Freizeit
Für mich ging es paar Tage zu Freunden in die alte Wahlheimat Berlin. Von hier hätte ich den Tank mit der Bahn mitnehmen können. 🙂
Christian bekam eine Hausführung in der Universität zu Bonn.
Und nein, das letzte Foto ist nicht bearbeitet: Die orangene Färbung des Fotos ist das Licht in den Reinräumen für bestimmte, UV-basierte Fertigungsprozesse.
Hier werden Silizium-Wafer für das ATLAS-Experiment beim CERN in Genf unter strengsten ISO-Normen produziert.
Na, kommt euch da was aus einem vorherigen Beitrag bekannt vor? 🙂
Weiter geht´s!
Der Bus rollt mit neuem Tank, hübscheren Stauraum, poliertem Dachfenster und zerdrückten Hausschuhen endlich wieder.
Die kommenden Tage geht es, nach gefühlt langer Zeit, wieder auf die Straße Richtung Norden.
Dänemark und Schweden erwarten uns!

Keine Sorge, wir werden keine Pauschaltouristen. 🙂
Bis Bald!

