Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 29. April: 45.730 km
Kilometerstand am 09. Mai: 47.236 km
Gefahrene Routen
Sitges – Barcelona
Barcelona – Saint-Mathieu de Tréviers (F)
Saint-Mathieu de Tréviers – Genf
Genf – Solothurn (CH)
Solothurn – Ringsheim (DE)Travelers‘ Map wird geladen …
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Nun sollte also die zweitgrößte Stadt Spaniens, Barcelona – der 2026 gekürten „Welthauptstadt der Architektur“, wieder von uns besucht werden.
Unseren Bus haben wir sicher in Sitges stehen lassen.
Der Großraum von Barcelona ist leider sehr für Diebstähle (nicht nur an Fahrzeugen) bekannt. Darüber hinaus gilt auch eine ziemlich strikte Umweltzone, mit hohen Strafen bei Missachtung/falscher Registrierung, in der weiträumigen Metropolregion.
…also bequem mit den Rodalies auf in den Großstadtdschungel!
Vorbei am schönen Meerpanorama…
…wurde in der Ferne der Dschungel langsam sichtbar:

Die beeindruckende und weltbekannte Sagrada Família (seit kurzem mit dem höchsten Kirchturm der Welt). Wir haben Mitleid mit dem Ulmer Münster. 🙂
Auch wenn nun zum 100. Todestags Gaudís, dem 10. Juni 2026, der Turm eingeweiht werden soll; „fertig“ ist die Kathedrale noch lange nicht.
Weiter ging es durch die katalanische Großstadt.
Auch wenn wir viele Ecken bereits kennen ist es jedes mal schön wieder hier zu sein.
Über Landesgrenzen hinweg!
An Girona vorbei führte uns der Weg nach über vier Monaten – die kurze Hochzeitsreise in der Familie ausgenommen – wieder raus aus Spanien.
Unterwegs in Frankreich, nahe Saint-Mathieu de Tréviers, fanden wir einen schönen Platz für zwei Nächte. Inklusive See.
Wir glauben, man erkennt den Unterschied zwischen Spanien und Frankreich auf den Fotos ganz gut. 🙂
Im Anschluss stand ein spannender Besuch auf unserer Liste:
das CERN nahe des Genfer Sees.
Kurzer Einschub für alle Interessierten:
CERN? Was ist das denn?
- Na das Conseil Européen pour la Recherce Nucléaire!
Oder auch: Europäische Organisation für Kernforschung
Was passiert hier?
- Am CERN werden der Aufbau der Materie und die fundamentalen Wechselwirkungen zwischen den Elementarteilchen erforscht, also die grundlegende Frage, woraus das Universum besteht und wie es funktioniert.
Mit großen Teilchenbeschleunigern werden vor allem Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht.
In Bezug auf Energie und Häufigkeit der Teilchenkollisionen ist der LHC (Large Hadron Collider) der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt.
Mit einem Durchmesser von 8,5 Kilometern, dabei 100 m unter der Erde, ist er nicht gerade klein.
Ja, richtig gelesen: Kilometer!
Für was soll das alles gut sein?
- Erfindung des World Wide Web (1989): Tim Berners-Lee entwickelte am CERN das WWW, um den Datenaustausch zwischen Wissenschaftlern zu vereinfachen.
…und zum Glück auch um unsere BUS-Webseite mit euch zu teilen! 🙂
Oder auch in der Medizin für z.B. Krebsbehandlung: CERN-Technologie ermöglicht präzise Strahlenbehandlungen, bei denen Teilchenstrahlen (Hadronen) gezielt Tumore zerstören, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird.
Also gar nicht mal so unwichtig! 🙂
Die geführte Tour inklusive Einblicke in den ATLAS Kontrollraum war unglaublich spannend.
Noch mehr, tiefergehende Fragen zur Materie und Substrukturen der Leptonen und Quarks? Bitte kontaktiert lieber einen echten Physiker eures Vertrauens! 🙂
Von hier aus ging es knapp 200 km weiter nach Solothurn zu lieben Freunden.
Solothurn (CH)
…wir glauben, unser tierischer Beifahrer ist während der Fahrt auch auf seine Kosten gekommen! 🙂
Er streckte förmlich seine Nase durch das geöffnete Beifahrerfenster und genoss den Ausblick.
Auch wir hatten Freude, die schöne Natur nahe des Schweizer Jura nun in Blüte zu sehen. Ist ja schon lange her seit wir das letzte mal im November hier gewesen sind! 🙂
Und eine Prämiere für uns:
Es ging raus aufs Wasser zum Rudern!
Praktisch, wenn Freunde im Ruderverein sind und an einem Sonntagnachmittag kein Training mehr ansteht.
Also schnappten wir uns ein Vierer und brachten diesen im Fluss Aare zu Wasser.
Es hat uns ziemlich gut gefallen!
Auch wenn unsere Koordination beim Rudern sicher noch „Potential“ hat, um es vorsichtig auszudrücken. 🙂
Aber immerhin beruhigend zu wissen, dass Anfänger meistens Wochen, wenn nicht sogar Monate benötigen, bevor man die Abläufe inne hat.
Nach etwas Sport wurde sich bei 13°C frischem Flusswasser abgekühlt und anschließend auf die langsamste Ruderfahrt überhaupt – Spaß beiseite 🙂 – angestoßen.
Zurück nach Deutschland
Kaum nahe Lörrach angekommen: es regnet! Das erste mal für uns nach über zwei Monaten.
Wir haben das beste draus gemacht.
Plötzlich lag Christian im Strandkorb und Skandinavische Häuserzeilen machten sich auf.
Haben wir uns verirrt?!

Zum Glück nicht! 🙂
Wir verbrachten eine Nacht in Ringsheim, nahe des Europa-Park. Hier sind wir gemütlich spaziert und drehten ebenfalls eine Runde um den Wasserpark Rulantica. Diesmal jedoch ausnahmsweise ohne Besuch. Jedoch wer weiß, im Herbst eventuell. 🙂
Die kommenden Tage/Wochen wird es hier auf der Webseite eher ruhiger und der nächste Beitrag wird sicher einige Tage auf sich warten lassen.
Der Grund: wir sind in Deutschland! 🙂
Sprich: ihr kennt ja schon alles. 🙂
Spaß beiseite. Wir besuchen Freunde und Familie.
Bis bald!
Schlusswort – nun wirklich:
Ob unser Plüsch-Vierbeiner ein neues Faible für den Beifahrerplatz gefunden hat? Wir wissen es nicht und lassen lediglich ein paar Fotos für sich sprechen. 🙂
…ob mit dem Fernsehturm von Barcelona, der Skyline von Barcelona und L’Hospitalet de Llobregat im Hintergrund oder der schönen See: Auch der Vierbeiner fühlt sich wohl on the road 🙂

