Kilometerstand bei Kauf: ca. 37.000 km
Kilometerstand am 07. April: 44.596 km
Kilometerstand am 18. April: 44.762 km
Gefahrene Route
San Bartolomé de Tirajana – Las Palmas de Gran CanariaFährfahrt
Gran Canaria – Morro Jable (Fuerteventura)Fuerteventura
Morro Jable – Jandia
Jandia – Costa Calma
Costa Calma – Puerto del RosarioFährfahrt
Puerto del Rosario (Fuerteventura) – Cádiz (Andalusien)Travelers‘ Map wird geladen …
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San Bartolomé de Tirajana
Playa del Inglés
Ach ja… unsere guten Freunde aus Berlin, welche wir durch Zufall getroffen haben. Klein ist die Welt!
Wir haben es uns ziemlich gut gehen lassen. Ob im Privatpool des Hotelzimmers – oder auch beim Riu Palace Buffet – das Leben hat sprichwörtlich geschmeckt. 🙂
…nicht dass es uns sonst schlecht gehen würde – wieder am Bus angekommen haben wir trotzdem fast* nichts vermisst.
*na gut: das Abendbuffet vielleicht. Frisch gemachte Pizza aus dem Holzofen, ein – gefühlt hundert Meter langes – aufgebautes Buffet oder auch süße Nachspeisen.
Ich sehe das ausnahmsweise pessimistisch: Zu viel Auswahl ist auch anstrengend. Wenn man es jeden Tag hätte, wäre es wohl auch nichts besonderes. 😉

Abreisebereit! Los geht es Richtung Inselhauptstadt: Las Palmas de Gran Canaria.
Hier ging am Abend des 11. Aprils unsere knapp zweistündige Fähre nach Fuerteventura.
Fährfahrt
Gran Canaria – Morro Jable (Fuerteventura)
Ach ja… was soll ich sagen.
Es war schaukelig. Sehr schaukelig. 🙁
Diesmal war ich zweifach gut ausgestattet: Tabletten gegen Reiseübelkeit sowie Armbänder mit Druckpunkten, welche ebenfalls gegen Seebeschwerden unterstützen sollten.
Fazit: Knapp die Hälfte der Fährfahrt verbrachte ich nahe der Waschräume mit nicht wenig Übelkeit…aber es ist alles drin geblieben. 🙂
Fuerteventura
Morro Jable – Jandia
Im Südwesten von Fuerteventura, am Hafen von Morro Jable, sind wir angekommen.
Erstmal wurde sich am kommenden Tag lecker gestärkt – ganz ohne wackeligem Boden. 🙂
Die Fotos sprechen für sich: traumhafte Strände und fast menschenleer.
Jedoch täuscht das ein oder andere schöne Foto. Der Wind war unglaublich stark und ununterbrochen.
PS: Für alle, die es noch nicht wussten: Fuerteventura bedeutet wortwörtlich „starker Wind“ (aus dem Spanischen fuerte = stark, viento = Wind).
Glücklicherweise sind immer mal wieder runde „Steinmauern“ zu finden, hinter welchen man sich windgeschützt sonnen kann.
Jandia – Costa Calma
Ach war das schön! Unser Stellplatz für zwei Nächte nahe der Costa Calma hatte einen wunderschönen Ausblick. Hier hat der Wind ein paar Stunden mal nicht so gepeitscht.
Mein Pizzaschmerz vom Riu Buffet sollte mit einer selbstgemachten Pizza aus unserem geliebten Ofen gestillt werden.
…was soll ich sagen: Bei dem Ausblick braucht man dann doch eher kein Hotelbuffet. 🙂
Jedoch hatten nicht nur wir Hunger, sondern auch die tierischen Freunde:
Atlantische Streifenhörnchen!
Vor allem auf Fuerteventura und Lanzarote sind diese weit verbreitet. In den 1960ern wurden sie eingeschleppt und gelten heute als invasive Art.
Gemeinsam machten sie sich über die Überbleibsel anderer Strandbesucher – Mandarinen und deren Schalen – her. Es wurde fast schon gestritten. 🙂
Costa Calma – Puerto del Rosario
On the road again…
Christian fühlte sich ein Wenig an seine Tour durch die USA vor einiger Zeit erinnert. Die Kulisse hätte auch aus so manch‘ wildem Western sein können. 🙂
Gut zu wissen: Fuerteventura wurde 2009 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.
Fast ein Drittel der Inseloberfläche, einschließlich der Küstengewässer, steht unter Naturschutz, um einzigartige Wüstenlandschaften, Vulkane und marine Ökosysteme zu bewahren. Zudem ist die Insel als Lichtschutzgebiet anerkannt.
Außerdem wurden noch Lebensmittel eingekauft, noch mal getankt und kurz bei IKEA – meinem alten Arbeitgeber – vorbeigeschaut.
…so viele Broschüren in Papier gibt es hier noch. Sogar so etwas ähnliches wie ein Katalog, welcher in Deutschland nach Jahrzehnten in den Ruhestand geschickt wurde.
Disclaimer: Nein, ich muss längst nicht in jeden IKEA dieser Welt gehen. 🙂
Wir waren nur auf der Suche nach einem Küchenutensil.

Der letzte Abend in Puerto del Rosario.
Der letzte Abend auf Fuerteventura.
Der letzte Abend auf den Kanaren…erstmal!
Denn: Heute Abend geht unsere laaange Fähre wieder zurück nach Cádiz im schönen Andalusien.
Wenn alles pünktlich ist kommen wir am Montag, den 20. April gegen Mittag an.
Drückt mir die Daumen für die Überfahrt. 🙂
Nicht wundern, wenn wir am Wochenende schlecht erreichbar sind.
„Kostenloses WLAN an Bord“ – dass wir nicht lachen.
Bei der Hinfahrt waren wir froh, wenn mal alle paar Stunden eine Textnachricht versendet werden konnte. 🙂
Danach geht unsere Route langsam zurück durch Spanien, an der Mittelmeerküste, durch Frankreich und schließlich nach Deutschland.
Hier werden wir uns ein paar Wochen aufhalten, bevor es im Sommer nach Skandinavien gehen soll.
Bleibt gespannt!
…und an die Kanarischen Inseln: wir sehen uns wieder! 😉

